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![]() Dienstag, 13.07.2010 |
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![]() Montag, 29. März 2010 |
Die Musiker legten sich kräftig ins Zeug Zum Mekka für Blues-, Boogie- und Dixie-Fans wurde am Wochenende die Zimmerberghalle in Beringen. von Gustav Sigg Beringen Die zahlreichen Liebhaber des traditionellen Jazz, Rhythm and Blues sowie des Boogie-Woogie kamen bei den 23. Beringer Jazztagen wieder voll auf ihre Kosten. So wurde die Happy-Blues-Night vom Samstag von der bis dato unbekannten jungen dynamischen Rock`n`Roll Band «The Fires» eröffnet. Zu erfahren war da, dass das aufstrebende Trio seit 2007 bereits über 100 Konzerte gegeben hat, deren packende Musik stark vom farbigen Altsaxofonisten Louis Jordan und von der ursprünglichen Rock-n-Roll-Musik der 50er-Jahre geprägt wird. Es ist zu begrüssen, dass die rührigen Organisatoren wieder zur ursprünglichen Philosophie zurückgekehrt sind, in der Zimmerberghalle neben ein paar Super- Top-Acts auch jeweils wieder ambitionierten oder weniger bekannten Bands aus dem In- und Ausland eine Auftrittsform zu bieten.(…) Die verlängerte Blues-Night gipfelte in einer heissen Mischung aus Blues, Soul, Boogie-Woogie und totalem Rhythm`n`Blues, wie man sie einzigartigerweise nur mit der schweisstreibenden «Boogie Connection» aus Freiburg/Breisgau erleben kann. In diesem zeitlosen Musikgenre sind Christoph Pfaff (Gitarre, Vocals, Harp), Thomas Scheytt (Klavier) und Hiram Mutschler (Schlagzeug) nach wie vor die unerreichten Könige der internationalen Live-Jazz-Szene. |
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| Braunschweiger Zeitung Montag, 8.März
2010 |
Schwarzwald- Blues und -Boogie in der Palmerie Wolfenbüttel. Da lachte das Herz der Bluesfans in der Palmerie: Boogie, Blues und Rock vom Feinsten brachte das Trio Boogie Connection aus Freiburg. Eingeladen hatte die Wolfenbütteler Jazz-Initiative zu ihrem allmonatlichen Konzert. Und das schon zum zweitenmal nach 1999. Die dreiköpfige Band - Thomas Scheytt (Piano), Christoph Pfaff (Gitarre, Gesang) und Paul Weidlich (Schlagzeug) - stellte wieder unter Beweis, daß sie zur Zeit zum Besten gehört, was in diesem Genre in Deutschland unterwegs ist. Scheytt glänzte auch in Wolfenbüttel und zeigte, daß er einer der Besten deutschen Boogiepianisten ist. Sänger und Gitarrist Pfaff, brilliant und filigran auf den sechs Saiten, überzeugte mit gefühlvollem und rockigem Gesang. Stimmung und Atmosphäre
im gut besuchten Wolfenbütteler Jazzdomizil an der Schweigerstraße
waren vom Feinsten - wie die Musik des „Schwarzwald - Trios“.
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| Offenbach-Post 11.03.2010 |
Vorgeschmack auf die Seligenstädter Jazztage Boogie Connection begeistert mit vielseitigem Spiel
Es ging gleich intensiv zur Sache mit Thomas Scheytt (Piano), Paul Weidlich (Schlagzeug) und dem mitreißend aufspielenden Gitarristen, Sänger und Bandmanager Christoph Pfaff, der erst am Vorabend aus Kambodscha eingeflogen war. Das Piano und der Hocker von Thomas Scheytt erbebten, als er in die Tasten griff – assistiert von Drummer Paul Weidlich, der mit roten Plastikbesen über das Fell strich und Bambusstäbe verwendete, um nicht die beiden anderen Musiker zu übertönen. Bei seinen furiosen Soli allerdings griff er auf Holz zurück. Nach jedem Titel
schlug dem Trio begeisterter Beifall entgegen und nach den Zugaben wurden
die Musiker mit langanhaltenden Ovationen verabschiedet. Kein Wunder,
daß man nach solch einem Erlebnis schon sehr auf die Seligenstädter
Jazztage gespannt ist, die vom 3. bis 5. September erstmals in den Gewächshäusern
der Gärtnerei Löwer stattfinden werden. |
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| Südkurier Montag, 09. November 2009 |
Diese Nacht gehört dem Blues und Boogie ![]() Christoph Pfaff: Begnadeter Gitarrenvirtuose mit druckvoller Blues-Stimme. Bilder: Siebold
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| Mainzer Rhein Zeitung Montag, 19.10.2009 |
Rhythmus ließ das Haus erbeben „Boogie Connection“ riss Publikum bei ihrem fulminanten Auftritt mit
Mit seinem Mix aus musikalischen Leckerbissen brachte die Gruppe um Boogie- und Blues-Pianist Thomas Scheytt das Publikum im voll besetzten Brauhaus schon mit dem zweiten Titel zum Mitklatschen. Dass dieses Mitgehen im Verlauf des rund zweistündigen Programms auch so blieb, dafür legten sich neben Thomas Scheytt Christoph Pfaff (Gitarre und Gesang) und Paul Weidlich (Schlagzeug und Percussion) ins Zeug. Szenenapplaus gab es für die drei Vollblutmusiker bei ihren Solodarbietungen in den Stücken. So erntete Christoph Pfaff, der souverän und unterhaltsam durchs Programm führte, frenetischen Beifall für einen virtuosen „Alleingang“ auf der Mundharmonika. Neben unsterblichen Rock`n`Roll-Krachern wie „Roll over Beethoven“ spielte die Band aus dem Breisgau auch „Messing Around“ von Ray Charles oder „Lady Be Good“ von George Gershwin, jedoch kongenial in den „Boogie Connection“-Sound umgesetzt. Das Publikum dankte den Musikern nicht nur mit donnerndem Beifall, sondern nutzte die Gelegenheit, um zu den Zugaben am Ende des Abends ausgiebig zu tanzen. (tdu) |
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Montag, 10. August 2009 |
Eine heiße Mischung der "Boogie Connection" LAUFENBURG/SCHWEIZ. Es ist Samstagabend – eine Stunde vor Mitternacht. Tosender Applaus brandet in der Stadthalle auf. Die drei Musiker machen sich auf, die Bühne zu verlassen. Für eine kurze Pause nur. Dennoch ertönen lauthals Protestrufe. Die Fans wollen mehr. Mehr von der elektrisierenden Spielfreude, mehr von der heißen Mischung aus Blues, Boogie-Woogie und Rock’n’Roll – mehr von der Boogie Connection, die ihre Premiere beim Jazz Festival in Laufenburg feiert. Mit der erstmaligen Verpflichtung des Trios ist den Machern der mittlerweile 19. Festivalauflage ein wahrer Glücksgriff gelungen. Der minimalistische Bühnenaufbau mit Piano, Drums und E-Gitarre lässt in keinster Weise erahnen, welch Boogie-Feuerwerk wenig später auf die Besucher der Stadthalle herunter prasseln sollte. Das Freiburger Trio braut eine wahrlich heiße Mischung aus Blues, Boogie, Rhythm’n’Blues und Soul. Keiner kann sich dem intensiven Sound entziehen, der spritzig, rhythmisch und temporeich daherkommt. Die Akteure auf
der Bühne scheinen ihre Musik mit jeder Faser ihres Körpers
auszuleben – etwa wenn Thomas Scheytt am Piano zu akrobatischen
Geschwindigkeitsrekorden aufläuft und Sänger Christoph Pfaff
mit seiner Gitarre im inbrünstigen Spiel geradezu verschmilzt.
Hildegard Siebold |
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| Oberpfälzischer
Kurier - Dienstag, 5. Mai 2009 |
Geballte Lebenslust und Temperament Musik statt Therapie - "Boogie Connection" heizt dem Publikum im Schafferhof ein Neuhaus. (gag) "Wussten Sie schon, dass man sich keine Antidepressiva kaufen muss, wenn man eine CD mit Boogie-Musik zu Hause hat?" Diese These stellte jedenfalls der Gitarrist und Sänger Christoph Pfaff in den Raum. Und augenblicklich lieferte das Trio den Beweis. Kaum waren die ersten Akkorde erklungen, schon wippte und klatschte das Publikum mit. Keine
Chance mehr für ernste Mienen oder Sorgen. Ein temperamentvoller
Pianist, mit unter dem Piano Boogie tanzenden Füßen, flinken
Händen und einem Strahlen im Gesicht demonstrierte Lebenslust. Dass
diese heiße Mischung aus Blues, Boogie, Rhythm'n'Blues und Soul
ansteckend ist, mussten die Gäste am Schafferhof in Neuhaus am eigenen
Leib erfahren. Der fetzende Boogie-Rhythmus riss bereits beim zweiten
Titel das Publikum zum Sitzboogie hin: unter den Tischen tanzten sogar
Füße, die sonst vielleicht gar nicht wissen, wie das geht.
Das
Freiburger Trio mit dem Pianisten Thomas Scheytt, dem Gitarristen und
Sänger Christoph Pfaff und dem Drummer Paul Weidlich gibt es bereits
seit 18 Jahren. Scheytt, wohl einer der derzeit besten Blues- und Boogie-Woogie-Pianisten
Deutschlands, spielte als Pfarrerssohn schon früh Orgel und Klavier.
Sein Studium der Philosophie führte ihn zum Blues. Gitarrist Pfaff
entdeckte schon mit 14 Jahren den Blues. Auftritte mit Größen
der internationalen Bluesszene wie Katie Webster, Champion Jack Dupree
oder Willie Perryman gehören zu den Höhepunkten seiner Musikerlaufbahn.
Seine Interpretation von Aretha Franklins "Dr. Feelgood" war
astreiner Blues mit ganz eigenem Stil. |
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| S
i e g e n e r Z e i t u n g - M o n t a g , 3 0 . M ä r z 2 0 0 9
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Wie aus einem Guss Boogie Connection präsentierte im Lÿz glücklich machende Musik Das aus zwei
Badensern und einem Schwaben bestehende Trio Boogie Connection hel Siegen. Musik macht glücklich. Insbesondere ultrascharfer Boogie Woogie, spannender Blues und prächtig abgehender Rock ’n’ Roll erhöhen den Ausstoß von Glückshormonen. Davon profitierten die gut 100 Besucher des ersten Siegener Auftritts der Boogie Connectionin exzellentem Maße, die sich von dem tollen Sound des Trios mitreißen ließen. Klein war das Schlagzeug des Drummers Paul Weidlich, die Gitarren von Christoph Pfaff vom intensiven Gebrauch abgewetzt. Dafür glänzten die Lackschuhe des Pianisten Thomas Scheytt, der mit seinem schwarzen Schnurrbart so verschmitzt dreinschaute wie Groucho Marx. Das Spiel des Schwaben war so stimmig und von enormer Spielfreude geprägt, wie das seiner badischen Mitstreiter. Wie aus einem Guss agierte das in Freiburg beheimatete Trio, das trotz 18-jährigen gemeinsamen Agierens noch nicht in Routine erstarrt ist. Noch immer fährt einem der alte Sound mit ewig junger Frische in die Glieder. Lässig schnippte man mit den Fingern, wippte mit den Füßen und ließ das Herz jubilieren. Christoph Pfaff
sang vom Leben auf der Straße, den erotischen Begehrlichkeiten und
der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die Legenden der afroamerikanischen
Musik von Robert Johnson und Jesse Fuller über Jimmy Witherspoon
und Willie Dixon bis zu T-Bone Walker und Chuck Berry und ihre unvergesslichen
Songs waren die Stichwortgeber für den unverwechselbaren Klang und
die behände Technik des Trios. Neben der Tour durch die amerikanische Musikgeschichte hatte die Boogie Connection, die zwischen Rag und Rock ’n’ Roll, Blues und Boogie alles spielte, auch ein paar eigene Songs in petto, die sich nahtlos in ihr rund zweieinhalbstündiges Set einfügten. Als sich zu guter Letzt noch der Jazzclub-Vorsitzende und bekennende Boogie-Fan Hartmut Sperl ans Piano begab, um mit Thomas Scheytt den „China Boogie“ vierhändig zu spielen, erreichte die Stimmung im Lÿz den Höhepunkt. Dennoch blieb man relaxt und gänzlich unaufgeregt, dem Boogie Woogie der Musiker bis zum letzten Ton der Zugabe aufmerksam folgend. Und etwas von dem Glücksgefühl, das die Boogie Connection verströmte, nahm wohl jeder mit auf den Nachhauseweg. |
| Südkurier
- Mittwoch, 18.03.2009 |
Zuhörer applaudieren fasziniert Furtwangen (sch) Der einzig reine Musiktermin der Kulturfabrik für dieses Jahr mit der „Boogie-Connection“ wurde vom Publikum begeistert aufgenommen. Der Ansturm war so überwältigend, dass vor Konzertbeginn Stühle schleppen angesagt war. Die Besucher bekamen einen hervorragenden musikalischen Abend geboten und die europaweit gereisten Musiker ließen sich vom begeisterten Publikum zu Höchstleistungen treiben. An den Auftritt vor 17 Jahren dürften sich die Furtwanger wohl nicht mehr erinnern, um den Ansturm zu erklären. Dem Trio scheint jedoch ihr mittlerweile international guter Ruf voraus zu eilen. Wenn Veranstalter Jacques Barthillat trotz reichlich Schnee einen heißen Abend versprach, so wurde dieses Versprechen vom Gitarristen und Sänger Christoph Pfaff aus Waldkirch prompt in die Tat umgesetzt. Schon mit seiner leicht launigen Begrüßung fand er Zugang zum Publikum und bereits bei dem jamaikanischen Stück „Fine Brown Frame“ konnte man sein virtuoses Saitenspiel genauso bewundern wie die flinken Finger des Pianisten Thomas Scheytt. Mit der Ankündigung „It's Boogie-Time“ und rasantem Pianospiel konnte das Publikum sich von den exzellenten spielerischen Fähigkeiten des Percussionisten Hiram Mutschler überzeugen. Pfaffs leicht abgegriffene Gibson-Gitarre zeugt von langjährigem Einsatz. Nicht abgegriffen dagegen ist das Repertoire der Gruppe, so auch Jimmy Witherspoons Jazz- und Blues-Evergreen „Ain't Nobody's Business“ mit starkem Part auf der Mundharmonika und ebenso starken Bluespassagen auf der Gitarre – ein Highlight des Abends. In einem weiteren Bluesstück beschreibt der „King of Delta-Blues“, Robert Johnson, in „They're Red Hot“ die mexikanischen Frauen und vergleicht sie mit der Schärfe von Chili. Bei Charlie Singletons „Help the Poor“ wird die ganze Vielfalt des Trios aufgezeigt. Scheytts Pianoaktivitäten lassen mal den ganzen Körper nebst Tasteninstrument erbeben, während im nächsten Augenblick nur noch sechs, acht oder zehn Finger sanft die Tasten des Klaviers streicheln. Pfaff als grandioser, sicherer Sänger und exzellenter Gitarrist spielt mal sanfte Rhythmusbegleitung, mal herausstechende Solis und peppt sie nur selten durch Choruseffekt auf, ansonsten pure Handmade-Musik. Mutschler praktiziert anpassungsfähiges Schlagzeugspiel mit viel Sensibilität. Harte Stickschläge oder dezent „rührende“ Besen, das kratzende Geräusch des Tip beim Ziehen über das Becken oder das leichte Anschlagen mit den Fingernägeln zeugt von den Qualitäten des Schlagzeuglehrers. Auch vor „wüstem Rock'n'Roll“ mit Chuck Berrys „Roll over Beethoven“ oder Fats Dominos Dixielandstück „Margie“ machte das Trio nicht halt. Und wer noch nie die Namen und Musik von „Big Bill“ Broonzy (Key to the Highway) oder dem Taxifahrer und Pianisten Albert Ammons (Boogie-Woogie Stomp) gehört hatte, der konnte seinen Jazz-Horizont erweitern. Ende des zweiten Sets war die Begeisterung für das Trio so weit angestiegen, dass es nach vehementen Zugabeforderungen auch noch ein zweites Zugabeset und als absoluten Dank an die Künstler „Standing Ovations“ gab. |
Reutlinger
Generalanzeiger,
Samstag, 12. Juli 2008 |
Musik - »Boogie Connection« in der Zehntscheuer Heißer Mix elektrisiert MÜNSINGEN. Der gute Ruf ging der Freiburger Band »Boogie Connection« voraus. Zahlreiche Boogie-Abende der heißblütigen Mischung aus Blues, Boogie, Rhythm 'n' Blues und Soul hatten beim Fan-Publikum des Ensembles Wünsche auf Wiederholung geweckt. Entsprechend war der Andrang an der Münsinger Konzertkasse ganz immens - erfreulich für die Veranstalter: Gesellschaft der Musikfreunde Münsingen sowie Förderverein »Bürgerhaus in der Zehntscheuer«. Zuerst einmal mussten zusätzliche Tische gestellt und Stühle geschleppt werden und schon bevor das Konzert begann, war das Bier an der Getränketheke alle. Den fulminanten Abend musste man mit allen Sinnen erleben - da hilft kein Beschreiben. Eine Boogie-Blues-Reise durch Jamaikas Kingston Town, New Orleans, Mexiko, San Francisco und - natürlich - Münsingen, eine stimmig soundgeladene, musikantisch mitreißende Band, sicher im Aufbau von Spannung, eine humorvoll launige Ansage, ein hingerissen elektrisiertes Publikum - das sind die Charakteristika des Abends der »Boogie Connection« aus Freiburg im Breisgau mit Pianist Thomas Scheytt, Gitarrist und Sänger Christoph Pfaff und Perkussionist Hiram Mutschler. Der Rhythmus geht in die Beine Der locker virtuose Pianist, der grandios wandelbare Sänger und exzellente Gitarrist, der sensibel anpassungsfähig rhythmisch agierende Schlagzeuger - allesamt Vollblutmusiker - präsentierten ihre Begeisterung, ihre Virtuosität, ihr Engagement, ihre Stilsicherheit, ihre Improvisationskunst und steckten damit in kürzester Zeit ihr Publikum an. Kaum einer vermochte ruhig sitzen zu bleiben. Der Rhythmus ging in die Beine, und bald bildeten sich tanzende Gruppen. »Boogie Connection« ist eine intensiv verschmolzene, kongenial musizierende Band, und dabei erweist sich jeder Einzelne als Musiker mit einzigartiger Gestaltungskraft und individuellen Stärken. Der Pianist Thomas Scheytt brillierte mit eigenen Solokompositionen (wobei die beiden anderen Ensemble-Mitglieder in gespielter Bescheidenheit die Bühne verließen). Der Percussionist Hiram Mutschler legte mit irrer Kondition ein grandioses Solo hin (wobei er gekonnt die verrückten Bewegungsabläufe »Mr. Beans« persiflierte), und als Christoph Pfaff den genialen Gesangsstil Ella Fitzgeralds humorvoll augenzwinkernd traf, kannte die Begeisterung beim Publikum keine Grenzen mehr. In
aufgeheizter Atmosphäre hätte es endlos Zugaben geben müssen,
doch die »herbe Fahrt ins Breisgau« setzte dem Abend ein Ende.
Für weitere Zugaben empfahlen die Musiker den Kauf ihrer CD, versprachen
aber auch, dass sie sicher einmal wieder nach Münsingen kommen werden.
(elk) |
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